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Mond

der bekannte Trabant der Erde; außerdem die astronomische Benennung für die Trabanten anderer Planeten. (Vergl. Saturn.) Der Lichtwechsel des Mondes wurde im Alterthum der Zeiteintheilung des Jahres zu Grunde gelegt; daher heißt es (Ged. D. Eleusische Fest) in Beziehung auf den Menschen: er

„Ehre das Gesetz der Zeiten
Und der Monde heilgen Gang.“

(vergl. Sphärenharmonie). Mond ist auch die Zeit von einem Neumond bis zum andern und steht poetisch (Ph. III, 5) für Monat, das davon stammt, wie (W. T. IV, 3), wo Armgart von ihrem Manne sagt:

„Schon in den sechsten Mond liegt er im Thurm.“

Das Licht des Mondes ist zurückgestrahltes Sonnenlicht und wie dieses den Gesetzen der Brechung und Farbenzerlegung der Strahlen unterworfen, sobald die Bedingungen dieselben sind wie bei der Sonne; daher (W. T. II, 2):

„Ein Regenbogen mitten in der Nacht!“
„Es ist das Licht des Mondes, das ihn bildet.“

 
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