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Metall

der Name für mineralische Naturkörper, die sich durch Schwere, Schmelzbarkeit, Glanz, zum Theil auch durch Klang auszeichnen. Der Seltenheit und dem Werthe nach unterscheidet man edle und unedle Metalle. Im eigentlichen Sinne gebraucht heißt es von der Glocke:

„Nur ewigen und ernsten Dingen
Sei ihr metallner Mund geweiht.“

Im bildlichen Sinne sagt Don Carlos (D. C. V, 49, auf Marquis Posa hindeutend, zu dem eisernen König Philipp:

„Dies feine Saitenspiel zerbrach in Ihrer
Metallnen Hand.“

und Fiesco, indem er sclavische Furcht und begeisterte Freiheitsliebe einander gegenüberstellt, sagt (F. IV, 6): „Soll Genua Sclaven seine Freiheit verdanken? Soll unser Gold durch dieses schlechte Metall seinen guten Klang verlieren?“

 
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