Friedrich
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Megäre

(Myth.), d. i. die Feindliche, Neidische, eine der drei Rachegöttinnen (vergl. Erinnyen). Sch. erwähnt ihrer (Ged. D. Triumph d. Liebe), um die Gewalt der Liebe in ihrer vollen Größe zu zeigen, mit den Worten:

„Zärtlich um Megärens Wangen
Küßten sich die wilden Schlangen.“

Ferner gebraucht er den Namen als Kraftausdruck (R. I, 2) „wenn Vaterliebe zur Megäre wird: o so fange Feuer, männliche Gelassenheit!“ – Desgl. nennt Dunois (J. v. O. I, 5) die Königin Isabeau wegen der unnatürlichen Handlungsweise gegen ihren Sohn:

„Die Wölfin! Die wuthschnaubende Megäre!“

 
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