Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Lexikon - M

Homepage
   Literatur
      Friedrich Schiller
         Lexikon
            M

Medea

(Myth.), die Tochter des König Aëtes von Kolchis, welche mit Jason, dem Anführer der Argonauten, ihrem Vater entfloh und als Zauberin und Giftmischerin im Alterthum berühmt war; daher sagt Phädra (PH. V, 7):

„Ein Gift flößt’ ich in meine glüh’nden Adern,
Das einst Medea nach Athen gebracht.“

Wegen ihrer merkwürdigen Schicksale war sie öfters ein Gegenstand der tragischen Kunst; daher (R. Vorr.) „die Medea der alten Dramatiker.“ Wir besitzen noch die „Medea“ des Euripides und des Seneca.

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.