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Mariadie Mutter Jesu, wegen der hohen Gnade, die ihr zu Theil geworden, „die Hochgebenedeiete“ (D. C. I, 2) genannt (vom lat bene dicere, d. i. selig preisen), heißt in der Sprache der katholischen Kirche häufig auch die heilige Jungfrau oder die „Mutter Gottes“ (J. v. O. I, 10), bei Sch. (M. St. I, 6) auch „die heilige Mutter“. Neben den wenigen Zügen, welche die heilige Schrift aus ihrer Lebensgeschichte berichtet, hat die Legende ihren Tod mit der Himmelfahrt ausgeschmückt, woher die katholische Bezeichnung „Himmelskönigin“ (J. v. O. IV, 1 u. IV, 3). Bekanntlich findet man ihr Bild in katholischen Ländern häufig öffentlich aufgestellt; daher (J. v. O. I, 10) „ein uralt Muttergottesbild“ und (Ged. D. Kampf m. d. Drachen):
In frommer Begeisterung vergleicht Johanna von Orleans, auf das Symbol des heiligen Geistes, „die weiße Taube“ hindeutend (J. v. O. Prol. 3) sich selbst mit der heiligen Jungfrau:
und (J. v. O. I, 9):
„Vom Sohne der Maria“ (J. v. O. I, 11), s. v. w. vom Herrn. |
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