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Lyradie Leier der Alten, das älteste Saiteninstrument bei den Griechen. Sie wird häufig als ein Sinnbild der Dichtkunst angesehen, wie (Ged. D. Sänger d. Vorwelt): „nur fehlen die Thaten, die Lyra freudig zu wecken“, d. h. zur Dichtkunst zu begeistern. Auch die Klänge der Lyra waren im Sinne der Alten im Stande, außerordentliche Wirkungen hervorzubringen (vergl. Amphion). Lyrisch ist das, was auf der Leier gespielt, oder mit derselben begleitet werden kann, im weiteren Sinne eine Dichtung, welche den Charakter eines Liedes hat; daher nennt Sch. seien Huldigung der Künste „ein lyrisches Spiel“, eben so spricht er (Br. v. M. Einl. 5, 378) von „lyrischen Versuchen auf der Bühne“ und nennt die schwungvolle Sprache des Dramas (ebendas. S. 380) „ein lyrisches Prachtgewebe“. |
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