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Lilie

die weiße, das Sinnbild der Unschuld, ist zugleich das Attribut der Engel, von denen Johanna (J. v. O. II, 10) sagt:

„Sie alle sind mit Lilien geschmückt.“

Außerdem stehen die weißen Lilien in dem Banner, Wappen und Siegel der französischen Könige; daher spricht Johanna (J. v. O. Prol. 2) allgemeiner von einem Scepter, „aus dem drei weiße Lilien entsprangen“; daher (M. St. I, 1) „die Lilien von Frankreich“; (Picc. I, 2) „unter den Lilien fechten“; und (J. v. O. III, 4), wo der König zu Johanna sagt:

– – – „Im Grabe adl’ ich deine Väter –
Du sollst die Lilie im Wappen tragen.“ –

In schönem Doppelsinn gebraucht Sch. das Bild (D. C. II, 10) in Beziehung auf Elisabeth, die er als „Lilie von Valois“ bezeichnet.

 
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