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Liebesbissen

(Ged. 4. B. d. Aen. 94). Der Dichter umschreibt so das Wort „Hippomanes“, d. h. Roßwuth, womit man einen fleischigen Auswuchs auf der Stirn des neugeborenen Fohlens bezeichnete, den die Mutter nach dem Volksglauben bald nach der Geburt des Fohlens abfressen sollte. Dieses zu Liebestränken benutzte Hippomanes soll also früher abgerissen werden, als es die Mutter verschlingen kann. (So Ladewig zu der Stelle Virgil’s.)

 
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