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Lauenburg

oder Sachsen-Lauenburg, ein im W. von Meklenburg zwischen Lübeck und der Elbe gelegenes Herzogthum, kam 1815 an Dänemark und ist nach dem letzten dänischen Kriege (1865) an Preußen abgetreten worden. Der Herzog Franz Albert von Lauenburg (Wst. T. III, 4), der nächste Begleiter Gustav Adolph’s in der Schlacht bei Lützen, der den verwundeten König vergebens aus dem Schlachtgetümmel zu führen versuchte, stand kurz vor Wallenstein’s Tode als Befehlshaber eines aus Sachsen, Brandenburgern und Schweden bestehenden Heeres in Schlesien. Im Jahre 1642 focht er wieder gegen die Schweden, wo er bei Schweidnitz verwundet wurde und starb.

 
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