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Krystall(Menschenf. 7), von dem gr. krystallos, welches eigentlich Eis bedeutet, nennt man in der Naturgeschichte jedes regelmäßige, nach mathematischen Gesetzen gebildete Mineral. Im gemeinen Leben meint man damit vor Allem den zum Geschlecht des Quarzes gehörenden Bergkrystall, der in sechsseitigen Säulen mit aufgesetzter sechsseitiger Pyramide vorkommt und rücksichtlich seiner Klarheit und Durchsichtigkeit dem Eise oft auffallend ähnlich ist. Sch. braucht den Ausdruck häufig vom Wasser, wie (Ged. D. Abend): „Des Meers krystallene Woge“; ferner (Ged. D. Künstler):
und (Br. v. M. 5, 421), wo es von dem Meere heißt:
Auch von dem Himmelsgewölbe, das der Dichter (Ged. Parabeln u. Räthsel 4) einem großen geräumigen Hause vergleicht, heißt es:
und eben so (Ged. Parabeln u. Räthsel, 6) von dem Auge:
Endlich braucht er ihn sogar bildlich auf dem geistigen Gebiete wie (Ged. Würde d. Frauen):
womit der sanfte Blick des Weibes dem „verdüsterten Blick des Mannes“ gegenübergestellt ist. |
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