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Krummstab

ursprünglich ein hölzerner Hirtenstab, welchen die Bischöfe bei der Investitur oder Belehnung als Zeichen ihres Berufes empfingen, da sie als die Hirten der Gläubigen angesehen werden sollten. Später verwandelte sich derselbe in einen hohen, oben gekrümmten Stab, der mit silbernem oder goldenem Laubschmuck verziert wurde. Bei Amtsverrichtungen lassen die Bischöfe und Aebte ihn als Zeichen ihrer Würde neben sich hertragen; nur bei Ertheilung des Segens nehmen sie ihn selbst in die Hand. Der Krummstab und die Bischofsmützen (s. d.), welche (Picc. IV, 5) auf dem Kelch dargestellt sind, bezeichnen symbolisch die katholische Kirche.

 
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