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Die Kindesmörderin (Gedicht)Zum Gedicht Die Kindesmörderin. das erste unter den Jugendgedichten, welches eine maßvoller Haltung und größere Vollendung in der Form zeigt. Str. 1. Die Welt wird Herzvergifterin genannt wegen der berauschenden Freuden, welche sie spendet. Str. 3. Die Geopferte der Hölle statt die der Hölle Geopferte ist eine gewagte Construction. Str. 4. Empfindung soll mein Richtschwert sein, d. h. meine an sich nicht strafbare Empfindung bringt mir diesen schmachvollen Tod. Str. 7. Zu den 4 ersten Versen ist zu ergänzen: vermochten dich zu fesseln, in meine Arme zurückzuführen. Str. 10. Die Freudenquelle ist das Kind selbst, das unter andern Umständen für die Mutter ein Quell der Freude sein könnte. Str. 11. Seine Eide donnern aus dem Grabe wieder, d. h. nicht aus seinem (des ja noch Lebenden) Grabe, sondern aus der Vergangenheit, die ihr jetzt wie mit Grabesnacht umhüllt erscheint. – Die Hyder (s. d.) ist der Wahnsinn der Verzweifelung. Str. 15. Henker, kannst du keine Lilie knicken. Da sie ihrem Verführer verziehen und ihren Groll der Erde geweiht hat, so erscheint sie sich jetzt gereinigt, daher der Ausdruck Lilie, der sonst mit „der Geopferten der Hölle“ in Widerspruch stehen würde. |
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