Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Lexikon - J

Homepage
   Literatur
      Friedrich Schiller
         Lexikon
            J

Jerem

(R. IV, 3). In allen Sprachen pflegt in Flüchen, wenn dieselben bei irgend einem heiligen oder gefürchteten Wesen ausgesprochen werden, der Name desselben aus einer gewissen Scheu durch Verdrehung versteckt zu werden, z. B. in dem auffallenden Ausdruck „Potz Tausend“, der vielleicht als „Gottes Donner“ zu deuten ist, so „Deichsel“ für „Teufel“, im Fr. „palsambleu“ für „par le sang de Dieu“, „sapristi“ für „Sang du Christ“. Aehnlich mag hier Jerem aus Jesus oder gar Jeremias verdreht sein.

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.