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Jerem(R. IV, 3). In allen Sprachen pflegt in Flüchen, wenn dieselben bei irgend einem heiligen oder gefürchteten Wesen ausgesprochen werden, der Name desselben aus einer gewissen Scheu durch Verdrehung versteckt zu werden, z. B. in dem auffallenden Ausdruck „Potz Tausend“, der vielleicht als „Gottes Donner“ zu deuten ist, so „Deichsel“ für „Teufel“, im Fr. „palsambleu“ für „par le sang de Dieu“, „sapristi“ für „Sang du Christ“. Aehnlich mag hier Jerem aus Jesus oder gar Jeremias verdreht sein. |
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