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HermeDie bildende Kunst hatte dem Hermes zu Athen eine eigentümliche Art von Denkmälern gesetzt. Es waren viereckig zugehauene, nach unten zu verjüngte Säulen, die oben in den Kopf des Merkur endeten, und die man Hermen (Ged. Die Künstler) nannte. Später wurden auch andere Köpfe gewählt, und die Bildwerke dann nach den betreffenden Gottheiten, etwa Hermares, Hermapollon etc. genannt. In Rom pflegte man dergleichen Säulen vor den Türen aufzustellen; und da Merkur daselbst die Aufsicht über die Türen und die Straßen hatte, in Athen sogar eine ganze Straße nach solchen Säulen benannt war, so wurde Hermes auch wohl in eine gewisse Beziehung zur Baukunst gebracht. |
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