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Hymneod. Hymnus ist ein Hochgesang oder Festlied, wie es besonders zu Ehren der Götter und Heroen bei Opfern und andern feierlichen Gelegenheiten mit Musikbegleitung gesungen wurde; ferner jedes Loblied, in dem ein erhabener Gegenstand (wie Ged. Triumph der Liebe) in begeisterter Weise besungen wird. So sind auch viele Psalmen der Hebräaer als Hymnen zu bezeichnen; daher (Ged. An die Freude), wo es von Gott heißt:
Die griechischen Hymnen waren anfangs ganz episch, wie die des Homer, welche die Mythen der Götter erzählten; die späteren, besonders die des Dichters Pindar, nahmen einen mehr lyrischen Charakter an, daher (Ged. D. Götter Griechenlands):
In weiterer Bedeutung nennt Sch. selbst den Gesang des Chors der Erinnyen einen Hymnus, wie (Ged. Die Kraniche des Ibykus):
Endlich heißt es bildlich (Sp. u. d. L.) selbst von den Klängen der Natur: „Mag jeder Laut der Sterbegesang einer Seligkeit sein – er ist auch die Hymne der allgegenwärtigen Liebe.“ |
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