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Hiob(Dem. II), bei Sch. als Erzbischof und bereitwilliger Diener des Boris Godunow auftretend, ist in der Geschichte (Heeren; vergl. Demetrius) ein Patriarch, der den Grischka Otrepiew zum Diakonen geweiht und als Schreiber gebraucht hatte. Da er ihn oft mit auf den Kreml nahm, wo ihm Gelegenheit ward, die Pracht des Czaarenhofes zu sehen und mancher geheimen Unterredung über das Schicksal des Dmitri beizuwohnen, so hatte er selbst die erste Veranlassung zu seinem nachmaligen Auftreten gegeben. Bei dem Tode des Boris suchte Hiob die Aufrührer zu beschwichtigen und für dessen Sohn Feodor zu gewinnen; ja, er hatte sogar seinen ehemaligen Schreiber in den Bann gethan. Als sich aber das Glück für Demetrius entschied, war er kleinmüthig geworden und hatte ihm gehuldigt. Nichtsdestoweniger ließ ihn der neue Herrscher in der Kathedrale zu Mariä Himmelfahrt öffentlich seines patriarchalischen Gewandes entkleiden und schmachvoll nach Staritza abführen. |
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