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Hélenadie Tochter der Leda (s. d.) und des Zeus, oder der Leda und ihres Gatten, des spartanischen Königs Tyndareus (Iph. I, 1), die Schwester der Phöbe und der Klytämnestra, zeichnete sich durch ihre außerordentliche Schönheit aus, weshalb sie schon als zehnjähriges Mädchen von Theseus (Ph. I, 1), dem Könige von Attika, geraubt ward, dem sie die Iphigenia gebar. Während Theseus sich in die Unterwelt begab, um die Proserpina aus derselben zu entführen, wurde Helena von ihren Brüdern (Iph. III, Zw.-H.) Kastor und Pollux (s. Dioscuren) zurückgeholt, worauf sie die Gattin des Menelaus wurde. Als sie diesem später durch Paris (s. d.), den Sohn des trojanischen Königs Priamus (Iph. I, Zw.-H.), entführt wurde, entstand ihretwegen der trojanische Krieg. Bei dem Untergange Trojas wollte Aeneas (Ged. 2. B. d. Aen. 101), der sie als die allein Schuldige betrachtete, Rache an ihr nehmen, als Venus selbst (ebendas. 103) für sie eintrat und sie einem schmachvollen Tode entzog. Die Schönheit der Helena ist sprüchwörtlich geworden, besonders für solche Frauen, die durch ihre Schönheit Unheil anrichten; daher sagt Paulet (M. St. I, 1) von Maria Stuart: „O, Fluch dem Tag, da dieses Landes Küste |
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