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Hektor’s Abschied (Gedicht)

Zum Gedicht Hektor's Abschied.

Ein Lied, welches zuerst in den Räubern (II, 2) erschien, wo es von Amalia gesungen wird. Erst später erhielt es die jetzige Gestalt, in der es eine ruhigere Haltung und eine größere Vollendung der Form zeigt. Sch.’s Vorbild ist hier Homer, welcher in der Iliade (VI, 395 etc.) diese Abschiedscene auf die rührendste Weise schildert. Indessen ist Sch.’s Hektor keinesweges der Homer’s, bei dem die Abschiedsworte also lauten:

„Auf, zum Gemache hingehend, besorge du deine Geschäfte,
Spindel und Webestuhl, und gebeut den dienenden Weibern,
Fleißig am Werke zu sein. Der Krieg gebührend den Männern
Allen und mir am meisten, die Ilios Veste bewohnen.“

Bei Sch.’s Hektor, der die Geliebte ermahnt, nicht zu trauern, muß also an das schwärmerische Paar, an Karl Moor und Amalia, gedacht werden.

 
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