Friedrich
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Hebe

(Myth.), eine Tochter des Zeus und der Here, die Göttin der Anmuth und jugendlichen Schönheit, wird von Sch. als Sinnbild dieser Eigenschaften gebraucht; daher (Ged. Hero und Leander):

„Hero, schön wie Hebe blühend.“

und (Br. v. M. 5, 431) begrüßt der Chor die jugendliche Beatrice mit den Worten:

„An der Schwelle empfangen
Wird dich die immer blühende Hebe.“

d. h. eine Schaar junger Mädchen. – Die bildende Kunst stellt die Hebe gewöhnlich mit einem rosengeschmückten Kleide und mit einer Schale dar, da sie im Olymp das Amt hatte, den Göttern den Nektar zu reichen; deshalb heißt es auch von dem den Göttern sich verwandt fühlenden Dichter (Ged. Dithyrambe):

„Reich ihm die Schale! schenke dem Dichter
Hebe nur ein!“

 
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