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Greif

ein fabelhaftes Thier des Orients, welches der Sage nach Körper, Füße und Krallen eines Löwen, Kopf und Flügel eines Adlers, Ohren eines Pferdes und statt der Mähne einen Kamm von Fischflossen hatte. Man dachte es sich als den Wächter des in der Erde befindlichen Goldes. Die bildende Kunst der Alten, wie die der Gegenwart hat den Greif oft zum Gegenstande ihrer Darstellung gemacht. In diesem Sinne heißt es (Picc. III, 4) von dem astrologischen Thurm:

„Von Geistern wird der Weg dazu beschützt,
Zwei Greife halten Wache an der Pforte.“

In dem Gedichte „Pegasus im Joche“ steht Greif für Pegasus (s. d.).

 
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