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Die Freundschaft (Gedicht)Zum Gedicht Die Freundschaft. Der Zusatz, welcher der Ueberschrift beigefügt ist, macht den Leser damit bekannt, daß Sch. die Absicht hatte, einen Roman zu schreiben. Derselbe sollte „auf gewisse Perioden der erwachenden und fortschreitenden Vernunft aufmerksam machen, gewisse Wahrheiten und Irrthümer berichtigen, welche sich an die Moralität anschließen und eine Quelle von Glückseligkeit und Elend sein können.“ Von den Briefen, welche den Roman bilden sollten, ist nur der Anfang bekannt geworden. In einem Abschnitt, Liebe betitelt, finden sich Strophe 3-7, in dem andern, Gott beschrieben, die folgenden Strophen des vorliegenden Gedichtes. – Str. 1: Die kleinmeisterischen Denker mögen sich schämen, daß sie für jede Erscheinung nach einem Gesetze suchen, während doch ein einheitliches Gesetz das ganze Weltall regiert. – Str. 1, V. 6 bezieht sich auf Körperweltgewühle, da Newton (s. d.) ein allgemeines Gesetz über die Bewegung der Himmelskörper aufstellte, nämlich das Gravitationsgesetz. – Str. 2: Das Herz des großen Weltenraumes ist die von Sch. geahnte, von den Astronomen der Gegenwart in der Alcyone der Plejaden vermuthete Centralsonne. – Str. 9, V. 2: Mongolen heißt so viel als Barbaren, wie auch in den Briefen selbst steht. |
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