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Die unüberwindliche Flotte (Gedicht)Zum Gedicht Die unüberwindliche Flotte. Als die Königin Maria Stuart hingerichtet worden war, hatte Elisabeth ihren Blick über die Grenzen Englands hinaus erweitert. Besonders unterstützte sie die Niederländer gegen den König von Spanien, Philipp II., und englische Seefahrer versuchten ihr Glück auf dem Weltmeere, um den Spaniern in ihren Colonieen Abbruch zu thun. Jetzt beschloß Philipp, an England Rache zu nehmen und rüstete seine unüberwindliche Flotte, die berühmte Armada (D. C. III, 7) aus, welche unter dem Befehl des Herzogs von Medina-Sidonia (s. d.) stand. Ein Hundert und funfzig Schiffe mit 50,000 Mann Landungstruppen sollten England mit einem Schlage vernichten; aber die Gewalt der Stürme und die größere Gewandtheit, welche die Engländer und Niederländer zur See besaßen, vereitelten das Unternehmen. – Str. 2, V. 11: „Das große Blatt etc.“ ist die berühmte Magna charta libertatum, der große Freiheitsbrief, welchen Johann ohne Land im Jahre 1215 unterzeichnen mußte, und durch welchen die von Heinrich I. gewährten, den Unterthanen aber später wieder vorenthaltenen Rechte denselben auf’s neue eingeräumt und fester bestimmt wurden. Ein Hauptpunkt in diesem Gesetze war, daß keine Steuern ohne Zustimmung der Stände auferlegt werden durften. |
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