Friedrich
Schiller

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Firmament

(R. II, 3), von dem lat. firmus, fest; die Feste des Himmels, das scheinbare Himmelsgewölbe; so (Ged. Die Weltweisen):

„Die Sonne scheint am Firmament.“

und (Ged. 2. B. d. Aen. 55, Anm.):

„Vom flammenrothen Widerscheine brennt
Des Meeres Spiegel und das Firmament.“

ferner der gesammte Weltraum, wie (Ged. Die Größe der Welt):

„Sterne sah’ ich bereits jugendlich auferstehn,
Tausendjährigen Ganges durch’s Firmament zu gehen.“

desgl. (Ged. An die Freude):

„Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament.“

und (J. v. O. III, 4):

„Frei, wie das Firmament die Welt umspannt,
So muß die Gnade Freund und Feind umschließen.“

 
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