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Dem Erbprinzen von Weimar (Gedicht)Zum Gedicht Dem Erbprinzen von Weimar. Ein Abschiedslied, welches für den Abend des 22. Februar 1802 bestimmt war, wo der Erbprinz Karl Friedrich zum letzten Male in dem Kränzchen von Freunden erschien, das er besonders gern besuchte. Es ist der Melodie des Liedes von Claudius: „Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher“ untergelegt. Goethe hatte für denselben Abend sein: „Mich ergreift ich weiß nicht wie“ etc. mitgebracht. Eine Vergleichung beider Gedichte dürfte für eine Beurtheilung des Charakters beider Dichter von besonderem Interesse sein. – Str. 3 bezieht sich auf den am 9. Februar 1801 mit Frankreich geschlossenen Frieden zu Lüneville. – Str. 6 bezieht sich auf den Herzog Bernhard von Weimar (s. d.), dessen im dreißigjährigen Kriege mehrfach erwähnt wird, besonders als Eroberer der Festung Breisach. |
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