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Elegie auf den Tod eines Jünglings (Gedicht)Zum Gedicht Elegie auf den Tod eines Jünglings. Dies Gedicht stammt aus dem Jahre 1781; Veranlassung zu demselben war der Tod eines jungen Mannes: Johann Christian Weckherlin, vermuthlich ein Nachkomme Rudolf Weckherlin’s, jenes Dichters, der (vor Opitz) den Alexandriner nach Deutschland verpflanzte. Str. 8, V. 5-8: Nebensätze, zu denen eine Ergänzung hinzugedacht werden muß, etwa: Schaust du schon? Weißt du jetzt? Oder man muß sie als von „Räthsel“ abhängig betrachten. V. 10: Gräber kreisen, d. h. gebären wollen. – In Beziehung auf die mancherlei Mängel dieses jugendlichen Products erscheint des Dichters Selbstkritik interessant. Er schreibt an seinen Freund Hoven über diese Elegie: „Das kleine Ding hat mich in der Gegend herum berüchtigter gemacht, als zwanzig Jahre Praxis. Aber es ist ein Name wie desjenigen, der den Tempel zu Ephesus verbrannte. Gott sei mir Sünder gnädig.“ Vergl. das Gedicht: Leichenphantasie. |
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