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St. Denis

 ein Städtchen, zwei kleine Stunden von Paris entfernt; daher (J. v. O. I, 5):

„Es war gerad’ das Fest der Königskrönung,
Als ich zu Saint Denis eintrat. Geschmückt
Wie zum Triumphe waren die Pariser.“

Das an sich unbedeutende Städtchen ist berühmt durch eine Benedictiner-Abtei, die denselben Namen führt und dem heiligen Dionysius geweiht ist. Als Karl der Kahle sich später dieses Klosters bemächtigte, fügte er seinen Titeln auch den eines Abts von St. Denis bei. Der h. Dionysius wurde als der Schutzpatron Frankreichs angesehen, daher sagt König Karl (J. v. O. IV, 10) von Johanna:

„Ihr Name soll dem heiligen Denis
Gleich sein, der dieses Landes Schützer ist.“

Zu St. Denis befanden sich ehemals die Gräber fast sämmtlicher Könige von Frankreich, wurden jedoch während der Revolution zerstört.

 
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