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Drachen

fabelhafte Ungeheuer des Alterthums, die den Menschen nach dem Leben trachteten, daher vergleichungsweise (R. I, 3): „Drachenseelen“. – Die Stelle (Wst. T. I, 7):

„Nichts hoffe, wer des Drachen Zähne sä’t,
Erfreuliches zu ernten.“

ist eine Anspielung auf die sagenhafte Mittheilung in dem Argonautenzuge, wo der barbarische König Aëtes dem Jason die Aufgabe stellt, ein Feld mit einem feuerschnaubenden Stiere zu pflügen, Drachenzähne in die Furchen zu säen und gegen die daraus hervorwachsenden geharnischten Männer zu kämpfen.

 
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