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Die spanische DoppelherrschaftDer Sohn des habsburgischen Kaisers Maximilian’s I., Philipp der Schöne, hatte sich mit der Tochter Ferdinand’s des Katholischen, Johanna, welche später den Beinamen „die Wahnsinnige“ erhielt, vermählt, aus welcher Ehe Karl I. von Spanien (als Kaiser von Deutschland Karl V.) hervorging. Als dieser 1556 seinen sämmtlichen Thronen (Oestreich, Spanien, den Niederlanden, Neapel und den amerikanischen Besitzungen) entsagte, gab er seine deutschen Länder nebst der Kaiserwürde seinem Bruder Ferdinand I. (1556-64) und Spanien nebst den übrigen Reichen seinem Sohne Philipp II. (1556-98), wodurch auch Spanien das Erbe eines habsburgischen Regentenstammes wurde. Die Worte Wallenstein’s (Wst. T. IV, 3):
beziehen sich auf die beiden Linien Habsburg-Oestreich (damals Ferdinand II.) und Habsburg-Spanien (damals Philipp IV.). Der Tod des letzten Königs dieser zweiten Linie, Karl’s II., veranlaßte im Jahre 1700 den Ausbruch des spanischen Erbfolgekrieges. |
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