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Dithyrambe (Gedicht)

Zum Gedicht Dithyrame.

od. Dithyrámbus, eig. ein Beiname des Bacchus, wegen seiner Doppelgeburt (vergl. Semele); demnächst ein begeisterter, brausender Lobgesang auf ihn; endlich jedes Begeisterung athmende Lied. – Das Gedicht stammt aus dem Jahre 1796 und führte im Musenalmanach von 1797 den Titel: „Der Besuch“. Es ist als der frische Erguss einer begeisterungsvollen Stunde anzusehen. Angeregt durch den edlen Saft der Trauben, erwachen in dem Dichter das Gefühl der Liebe und der Sinn für alles Edle und Schöne; die Götter steigen zu ihm hernieder, dem Staubgeborenen, der ihnen nichts zu geben, sondern nur von ihnen zu erbitten vermag, was denn Zeus auch gnädig gewährt.

 
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