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Diomédesabgek. Dioméd (Myth.), der Sohn des Tydeus (s. d.), war nach Adrastus Tode König in Argos, und in dem Kampfe gegen Troja einer der Tapfersten in dem Heere der Griechen. Besonders zeichnete er sich durch seinen verwegenen Muth aus, daher (2. B. d. Aen. 28): „Diomed, der Freche“. Er raubte in Gemeinschaft mit Ulysses, indem sie durch einen unterirdischen Gang in die Burg von Troja eindrangen, das Palladium (das Bild der Minerva), nachdem Hellenius den Griechen verrathen hatte, Troja könne nicht erobert werden, so lange jenes Bild in dessen Mauern sei. In der Ilias wird er außerdem als ein edel denkender Mann gepriesen; deshalb erschallt (Ged. Das Siegesfest, Str. 10) aus seinem Munde das Lob Hektors, seines Feindes. – Ein anderer Diomedes (Iph. I, Zwischenhandl.), der Sohn des Ares und der Kyrene, war ein barbarischer König der Bistonen in Thracien, der seine vier Rosse mit den Leibern der sein Land betretenden Fremden fütterte. Herkules, von Eurystheus zu ihm geschickt, tödtete ihn, warf ihn hierauf seinen eigenen Rossen vor und entführte dieselben. |
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