Friedrich
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Diamant

von dem gr. adamas, d. i. unbezwinglich; auch Demant (D. C. IV, 9), der härteste, durchsichtigste und glänzendste Edelstein; sinnbildlich für etwas äußerst Kostbares, wie (D. C. II, 8):

„Die Liebe ist der Liebe Preis. Sie ist
Der unschätzbare Diamant, den ich
Verschenken oder, ewig ungenossen,
Verscharren muß.“ – – – – –

desgl. (Br. v. M. 5, 499):

„Der Tod hat eine reinigende Kraft,
In seinem unvergänglichen Palaste
Zu echter Tugend reinem Diamant
Das Sterbliche zu läutern.“

Eben so (F. I, 1), wo die „schöne Welt“ einen Demanten und (Sp. u. d. L.) wo die Natur einer abgelebten Matrone verglichen wird, die „geerbte Demanten“ in ihrem Haar trägt.

 
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