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Castraten

oder Verschnittene, ihrer Mannhaftigkeit künstlich beraubte Wesen, welche in den orientalischen Ländern zur Bewachung der Frauengemächer verwendet wurden. In der Gegenwart werden in Rom und selbst noch in Dresden solche Leute als Sänger benutzt, weil sie in Folge der Kastration eine Sopranstimme behalten; daher („Der Spaziergang unter den Linden“, >):

„in den Gurgeln der verschnittenen Enkel einer wimmernden Opernarie frohnen.“

Bildlich „das schlappe Castratenjahrhundert“ („Die Räuber“, >), eine Zeit, der es an Kraft fehlt, etwas Selbständiges hervorzubringen.

Erwähnungen

  • Schauspiel „Die Räuber“, 1. Akt, 2. Szene, >
  • Übersetzung „Turandot“,
    Personenverzeichnis, >
    2. Aufzug, 1. Auftritt, >
    2. Aufzug, 4. Auftritt, >
    2. Aufzug, 6. Auftritt, 1>, 2>
    2. Aufzug, 7. Auftritt, 1>, 2>
    4. Aufzug, 1. Auftritt, 1>, 2>, 3>, 4>
    4. Aufzug, 2. Auftritt, 1>
    5. Aufzug, 1. Auftritt, >
    5. Aufzug, 2. Auftritt, >
  • Philosophische Schrift „Der Spaziergang unter den Linden“, >
 
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