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Bucentaur

ein fabelhaftes Ungeheuer, welches man sich zur oberen Hälfte als Mensch, zur unteren als Stier dachte (vergleiche Alpheus). Ferner war Bucentauro auch der Name für die reich vergoldete Galeere, welche der Doge von Venedig seit dem Jahre 1311 jedes Mal am Himmelfahrtstag bestieg, um auf das adriatische Meer hinauszufahren, wo er durch Versenkung eines Ringes seine Vermählung mit demselben feierte. Es war dies ein Sinnbild der Oberherrschaft, welche sich die Republik Venedig über das adriatische Meer angemaßt hatte. Nach diesem Schiff mochte sich die geschlossene Gesellschaft („Der Geisterseher“, 1>) genannt haben.

Erwähnungen

  • Prosaische Schrift „Der Geisterseher“,
    2. Buch,
    1>, 2>, 3>
    1. Brief, >
    2. Brief, 1>, 2>
    3. Brief, >
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