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Bernhard, Herzog von Weimar

(Picc. II, 7 u. IV, 5), geb. 1604, Sohn des Herzogs Johann von Sachsen, vereinigte sich, nachdem er in holländischen Diensten eine tüchtige Kriegsschule durchgemacht, mit Gustav Adolph, als dieser nach Deutschland kam. Nach des großen Königs Tode wurde ihm von Oxenstierna (s. d.) der Befehl über die Hälfte des Heeres anvertraut, mit dem er Bamberg, Kronach, Höchstädt und Eichstädt einnahm; daher (Picc. II, 7):

„Indeß der junge Weimarische Held
In’s Frankenland unaufgehalten drang.“

Hierauf kämpfe er siegreich am Rhein; daher (Picc. IV, 4):

„Der Prinz von Weimar rüstet sich mit Kraft,
Am Main ein mächtig Fürtsenthum zu gründen.“

Nach Wallenstein’s Tode setzte er den Krieg noch energisch fort, starb aber bereits 1639, möglicherweise an Gift. Mit ihm verloren die Protestanten eine ihrer mächtigsten Stützen. Im Dr. Kr. erwähnt ihn Sch. S. 330, 339, 369, 370, 373, 376, 377, 401 – 19, 422, 439, 442, 443, 445 und charakterisirt ihn 446.

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