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Batteux (1717-1780)

war ein französischer Kunstrichter, der im 18. Jahrhundert ein außerordentliches Ansehen hatte, so dass sein Name, wie im späteren Altertum der des Aristarch, beinahe sprichwörtlich wurde. Sein Hauptwerk war eine Abhandlung: „Les Beaux-Arts réduits à un même principe“, d. i. „Über die Zurückführung der schönen Künste auf ein einziges Prinzip“, von Ramler als „Einleitung in die schönen Wissenschaften“ wiedergegeben. Ein Stück wie die Räuber musste eben in seiner fast wilden Ursprünglichkeit über die „allzu engen Pallisaden des Aristoteles und Batteux“ kühn hinweg stürmen. Wer sich von diesen Palisaden und den Grundsätzen des Batteux einen Begriff machen will, ohne zu dem jetzt vergessenen Buche zu greifen, vergleiche den Bau der von Schiller übersetzten Phädra mit den Räubern und unsere Bemerkungen zu dem ersteren Stück.

Erwähnung

  • Schauspiel „Die Räuber“, Vorrede, >
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