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Barde

Die „Barden“ waren die Dichter der keltischen Volksstämme (deren Reste die nicht französisch redenden Bewohner der Bretagne in Frankreich und die nicht englisch redenden Bewohner des Wales, Hochschottland und Irland bilden), während die Sänger der nordischen, germanischen Stämme „Skalden“ hießen. Eine Verwechselung führte im 18ten Jahrhundert dazu, auch die altdeutschen und dann, im feierlichen Styl, jeden Dichter höherer Art so zu nennen und durch Klopstock besonders wurde der Name sehr gebräuchlich. Man stellte nämlich ein altes, von dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus überliefertes Wort „baritus“ oder „barditus“, welches „Schlachtgeschrei“ bedeuten soll, mit dem keltischen Worte zusammen. Klopstock behält dens Verdienst, die vaterländische Götterlehre dem Bewusstsein der Gebildeten wieder nahe gebracht zu haben, Missgriffe waren unvermeidlich. Schiller (siehe unter Walhalla) und Goethe beachteten diese Richtung wenig.

Erwähnung

  • Gedicht „Die deutsche Muse“, >
  • Philosophische Schrift „Über naive und sentimentalische Dichtung“
    Elegische Dichtung, >
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