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Athene(Mythologie), bei den Römern Minerva, die Tochter des Zeus, wurde aus dessen Haupte geboren, aus dem sie mit voller Rüstung und schrecklichem Kriegsgeschrei hervorsprang, so dass der ganze Olymp vor dem Schwunge ihres Speeres erbebte, die Erde seufzte, der Ozean erbrauste und der Wagen des Sonnengottes stillstand, daher in dem Eleusischen Fest >:
Häufig heißt sie auch Pallas Athene und Tritonia oder Tritonide. Athen war einer der ältesten Orte ihrer Verehrung, weshalb es Minervenstadt genannt wird. Athene ist vor allem die Göttin des Krieges. Vor Troja begünstigt sie die tapferen und klugen Griechen gegenüber dem Mars, welcher auf Seite der Trojaner stand; sie war es auch, welche den Epeus lehrte, das berühmte Pferd zu verfertigen. Trotz ihrer kriegerischen, oft selbst feindseligen Gesinnung erscheint sie doch zugleich als die Beschützerin aller nützlichen Erfindungen, vor allem des Ackerbaues, infolge dessen sie als die Gründerin der Städte, wie (Gedicht „Das Siegesfest“ >):
und als die Urheberin des geselligen und gebildeten Lebens erscheint; daher (Gedicht „Das Eleusische Fest“ >):
Ebenso wird sie als die Erfinderin und Beschützerin der Schifffahrt genannt; daher heißt es von den Schiffen, die zum Streit nach Ilion geführt werden („Iphigenie in Aulis“ >):
Mit Poseidon geriet sie in einen Streit um die Benennung Athens. Da entschieden die Götter, die Stadt solle nach dem Namen desjenigen genannt werden, der die Menschen mit dem besten Geschenk erfreuen würde. Poseidon schuf das Ross, Athene den Ölbaum, und dieser ward für nützlicher erklärt, daher bringt (Gedicht „Spaziergang“ >) „Minerva des Ölbaums grünende Reiser“. Auf diese Weise eine wohltätige Helferin, ist sie schließlich auch die Göttin der Weisheit, daher („Die Jungfrau von Orleans“ 6>):
Somit erscheint sie als Beschützerin der Wissenschaften und Künste, die des Denkers Geist mit Forscherkraft, des Künstlers Seele mit Begeisterung erfüllt, ja selbst einen prophetischen Blick in die Zukunft gewährt; daher (Gedicht „Das Siegesfest“ >:
Und (Gedicht) „Einem jungen Freunde, als er sich der Weisheit widmete“ > legt Schiller die Frage vor:
Der Liebe war sie abhold und blieb ewig Jungfrau; daher sagt Sorel („Die Jungfrau von Orleans“ >) zu Johanna:
Die Kunst der Alten stellte die Athene als eine erhabene jungfräuliche Gestalt von hoher Schönheit dar, denn sie durfte (Iph. I, Zw.-H.) vor Paris mit Here und Cypria (d. h. Venus) um den Preis der Schönheit ringen. Vergl. Eris. Erwähnungen
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