Friedrich
Schiller

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Ate

Eigentlich ein griechisches Hauptwort, welches „Schaden, Unheil, Geistesverwirrung, Verblendung“ bedeutet, dann auch einen Frevel, eine Schuld, und in diesen Bedeutungen bei Homer außerordentlich häufig ist. Dann wird es von ihm personifiziert (Ilias 19, 91; 9, 502) als „Unheilsgöttin, Tochter des Zeus, Urheberin der Geistesverirrung oder Verblendung und des daraus entspringenden Unheils“. Schiller hat in der genannten Stelle den Begriff derselben dichterisch frei behandelt.

Erwähnung

  • Schauspiel „Maria Stuart“, 2. Aufzug, 3. Auftritt, >
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