Friedrich
Schiller

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Ares

(Myth.), bei den Römern Mars, ein Sohn des Jupiter und der Juno, war der Gott des Krieges und das Sinnbild der ungestümen, rohen Tapferkeit, daher heißt er („Iphigenie in Aulis“ >):

„Der fürchterliche Gott der Schlachten“.

Gleichnisweise sagt Wallenstein („Wallensteins Tod“ >) von sich:

„Mein Name
Ging wie ein Kriegsgott durch die Welt“,

und („Die Braut von Messina“ >) heißt es:

„Denn die Jagd ist ein Gleichniß der Schlachten.
Des ernsten Kriegsgotts lustige Braut.“

Bildl. so viel wie Kriegsheer, wie („Iphigenie in Aulis“ >):

„In Aulis
Versammelt sich ein fürchterlicher Mars“,

oder Streitkraft, wie („Iphigenie in Aulis“ >):

„Der Argiver Mars“,

auch kriegerische Begeisterung, wie („Szenen aus den Phönizierinnen“ >):

„Dem schlägt der kalydon’sche Mars im Busen.“

Auf Münzen, wie auf den Schlusssteinen von Triumphbögen erblickt man den Mars oft mit Trophäen auf der Schulter und mit der Lanze in der Hand fortschreitend; daher auch („Die Jungfrau von Orleans“ >) „der Siegesgott“.

Erwähnungen

  • Übersetzung „Iphigenie in Aulis“,
    1. Akt, 1. Auftritt, als Mars >
    1. Akt, Zwischenhandlung >
  • Philosophische Schriften „Über das Pathetische“, als Mars >
  • Schauspiel „Die Piccolomini“, 3. Aufzug, 4. Auftritt, als Mars 1>, 2>
  • Uebersetzungen „Szenen aus den Phönizierinnen“, als Mars, >
  • Schauspiel „Die Braut von Messina“, 1. Aufzug, 8. Auftritt, als Kriegsgott >
  • Schauspiel „Wallensteins Tod“, 3. Aufzug, 13. Auftritt, als Kriegsgott >
  • Schauspiel „Die Jungfrau von Orleans“, 1. Aufzug, 5. Auftritt, als Siegesgott >
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