Friedrich
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Apollonius von Tyána

ein etwa 50 n. Chr. lebender Anhänger der pythagoreischen Philosophie, wie die spätere Zeit sie mit orientalischen und neuplatonischen Ideen mischte, der von den Heiden als Wundertäter gepriesen und gewissermaßen Christus entgegengestellt wurde. Sein Leben ist von dem Griechen Philostratus, 200 n. Chr., mehr romanhaft als geschichtlich, beschrieben worden, dennoch ist das Buch ein höchst merkwürdiges Denkmal des damaligen Zeitgeistes, in welchem griechische und orientalische Religionsvorstellungen sich zum seltsamsten Aberglauben verbanden. Es gehört so recht in den „Geisterseher“ und in das 18. Jahrhundert, in welchem in der Stadt der Aufklärung (Paris) ein Mesmer seine magnetischen Künste treiben durfte. Das sehr lesenswerte Buch ist von Fr. Jacobs, Stuttgart 1828, i. D. übersetzt.

Erwähnungen

  • Prosaische Schriften „Der Geisterseher“, 1. Buch, >
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