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Alpheus

ein Hauptfluss im Peloponnes, der bei Tegea in Arkadien entspringt und nach zweimaligem Verschwinden unter der Erde durch Elis hindurch ins ionische Meer geht. Dieses mehrmalige Verschwinden gab zu der Sage von einem Flussgott Alpheus Veranlassung, welcher die Nymphe Arethusa liebte und einst verfolgte. Die keusche Nymphe (daher Iphigenie, 1. Akt, Zwischenhandlung > „die ruhmreiche Arethusa“) floh, als aber Alpheus nicht abließ, flehte sie zur Artemis, welche sie in eine Wolke hüllte; und als auch diese noch der Vorfolgung ausgesetzt blieb, verwandelte sie sich in eine Quelle. Jetzt nahm Alpheus seine Flussgestalt wieder an, um sich mit dem Wasser der Arethusa zu vermischen. Aber die unerbittliche Göttin versetzte sie nun nach der Insel Ortygia bei Sizilien. Doch auch hierhin verfolgte sie Alpheus, indem er sich unter dem Meere einen Weg bahnte und als Quelle neben ihr zum Vorschein kam. Jetzt konnte Arethusa nicht länger widerstehen und gestattete der Quelle, sich mit ihrem Gewässer zu vereinigen. Von dem Zusammenhang beider Quellen wird viel Wunderbares erzählt; so soll eine zu Olympia in den Alpheus geworfene Opferschale in der Arethusa wieder zum Vorschein gekommen sein, und letztere soll sich rot färben, wenn zu Olympia das Blut der geopferten Rinder in den Alpheus fließt.

Erwähnungen

  • Übersetzungen „Iphigenie in Aulis“, 1. Aufzug, Zwischenhandlung, >
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