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Äneideein Heldengedicht in zwölf Büchern, von dem römischen Dichter Virgilius, welcher in demselben die Irrfahrten und Kämpfe des Aeneas besingt, in dem und dessen Gefährten die Römer die Urvorfahren ihres Volkes und ihrer vornehmsten Geschlechter sahen. Zugleich feiert er in demselben das Haus des Kaisers Augustus, unter welchem er lebte. Virgil, der nach dem homerischen und späteren Vorbildern dichtete, war bedeutender durch die Eleganz seiner Sprache als durch Originalität der Erfindung. Das Gedicht ist von dem Franzosen Scarron (+1660) und dem Deutschen Blumauer travestiert worden. Erwähnungen |
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Jürgen Kühnle
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