Friedrich
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Äneas

der Sohn des Anchises und der Venus, der Stammvater der Römer, war aus der noch brennenden Stadt Troja (weshalb er im Gedicht „Dido“, 18 der Phryger genannt wird, wo Phrygien, der Name der mittleren Landschaften Kleinasiens, im weiteren Sinne genommen wird), nachdem er dieselbe gegen die eindringenden Griechen vergeblich verteidigt, mit seiner Gattin Kreusa und seinem Sohn Ascanius (abgek. Askan) geflohen, landete zuerst an der thrakischen Küste, später an der Nordafrikas, wo Juno, die Beschützerin des entstehenden Karthago, ihn durch die Liebe zur Dido zu fesseln suchte, damit er Rom nicht gründen könnte, denn sie wusste, dass dieser Stadt einst Karthago erliegen würde. Er gelangte aber nach Italien und landete an der Küste Latiums. Sein Sohn gründete Alba Longa, und aus dieser Stadt stammte Romulus, der eigentliche Gründer Roms.

Erwähnungen

  • Gedicht „Dido“, Strophen 28, 36, 49, 52, 101.
    Erwähnt als Phryger in Strophe 18.
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