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Adler

einer der größten und stärksten Raubvögel, ist in künstlerischen Darstellungen oft sinnbildlich benutzt worden. Als König der Vögel war er bereits im Altertum der Vogel des Zeus (Gedicht „Das Glück“, >) und in Folge dessen das Sinnbild der Ober- und Alleinherrschaft. Bekannt ist, dass er den römischen Legionen statt unserer Fahnen als Feldzeichen diente. Unter den deutschen Kaisern führte ihn zuerst Otto IV. (1198-1215) auf Siegeln. In das Reichsbanner, welches früher den Erzengel Michael geführt hatte, kam er erst unter Kaiser Sigismund (1410 bis 1437).

Bildlich wird Adler daher für das deutsche Reich gebraucht, wie (Schauspiel „Wilhelm Tell“ >)

„die Städte, die unter’n Schirm des Adlers sich geflüchtet.“

Als poetischer Ausdruck wird für den Adler häufig auch „Aar“ verwendet.

Erwähnungen

  • Gedicht „Der Flüchtling“, >
  • Gedicht „Das Glück“, >
  • Gedicht „Die Größe der Welt“, >
  • Gedicht „“Eine Leichenphantasie“, >
  • Gedicht „Melancholie an Laura“, >
  • Gedicht „Parabeln und Räthsel“, >
  • Gedicht „Phantasie an Laura“, >
  • Gedicht „Der Spaziergang“, >
  • Nachlass „Demetrius“,
    2. Aufzug, 2. Szene, >
  • Philosophische Schriften „Die Sendung Moses“, >
  • Philosophische Schriften „Der Spaziergang unter den Linden“, >
  • Schauspiel „Braut von Messina“,
    2. Aufzug, 5. Auftritt, >
  • Schauspiel „Jungfrau von Orleans“,
    Prolog, 3. Auftritt, >
  • Schauspiel „Macbeth“,
    1. Aufzug, 2. Auftritt, >
  • Schauspiel „Die Räuber“,
    1. Akt, 2. Szene, 1>,
    2>
  • Schauspiel „Die Piccolomini“,
    1. Aufzug, 2. Auftritt, >
  • Schauspiel „Wilhelm Tell“,
    2. Aufzug, 1. Szene, >
  • Schauspiel „Wallensteins Tod“,
    3. Aufzug, 16. Auftritt, >
    4. Aufzug, 3. Auftritt, >
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