Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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      Schiller, Friedrich
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            Christian Gottfried Körner
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                  15.10.1792, an Schiller
                  16.10.1792, an Körner
                  6.11.1792, an Schiller
                  12.11.1792, an Körner
                  17.11.1792, an Schiller
                  23.11.1792, an Körner
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                  21.12.1792, an Schiller
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* Dresden, den 23. November 1792.

Ehe Dein letzter Brief ankam, hatte mir Göschen von einem andern Plane geschrieben, der mir besser gefällt… Das achtzehnte Jahrhundert ist reich an interessantem Stoff. Ich habe mir vor jetzt den spanischen Erbfolgekrieg gewählt, da Du nicht haben willst, daß man auf Dich rechnen soll. Aber eine allgemeine Übersicht über den Zustand von Europa zu Anfang des Jahrhunderts könntest Du doch vorausschicken. Ob Göschen wohl thut, daß er mehrere Verfasser gebrauchen will, ist seine Sache. Ein buntes Gemisch wird es werden. Heydenreich hat die Artikel Locke, Leibnitz, Thomasius, Erhard hat Newton, Hommel den nordischen Krieg.

Hubers Ankunft ist mir sehr ungelegen. Überhaupt hätten die Franzosen etwas Klügeres thun können, als Mainz erobern. Dem Coadjutor machen sie auf alle Fälle schlimmes Spiel. Schreib’ mir ja gleich, wenn Huber nach Jena kommt. Ich muß ihm begreiflich machen, wenn er es nicht selbst fühlt, daß er jetzt nicht zu uns kommen darf. Es ist der dümmste Streich, der begegnen kann. Dora war auf dem besten Wege.1)

Ü    Þ


1) Aus Charlotte v. Schiller und ihre Freunde 3, 63 f. ­

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