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Dresden, 17. Juli 1785. So ist’s recht, daß die Geldangelegenheit ganz unter uns durch Briefe abgethan ist. Ich hoffe, daß es nun keiner mündlichen Auseinandersetzung darüber bedürfen wird. Von jeher habe ich das Geld so gering geschätzt, daß es mich immer geekelt hat, mit Seelen, die mir theuer waren, davon zu reden. Es sollte mir weh thun, wenn du mir zutrauen könntest, daß ich eine Werth auf Handlungen legte, die Leuten von unserer Art bloß natürlich sind. Nicht einen Augenblick habe ich gezweifelt, daß ich bei umgekehrten Verhältnissen eben das von Dir zu erwarten hätte. Ich hoffe also nicht, daß du das jemals in Anschlag bringen wirst, wenn von dem, was wir einander sind, die Rede ist. – Lebe wohl jetzt, wir sehen uns bald. K. |
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