Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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      Schiller, Friedrich
         Briefe
            Christian Gottfried Körner
               Inhalt
               Vorwort
               1784
               1785
                  11.1.1785, an Schiller
                  10.2.1785, an Körner
                  28.2.1785, an Huber
                  3.3.1785, an Schiller
                  25.3.1785, an Huber
                  17.4.1785, an Huber
                  2.5.1785, an Schiller
                  7.5.1785, an Körner
                  8.5.1785, an Schiller
                  14.5.1785, an Schiller
                  3.7.1785, an Körner
                  8.7.1785, an Schiller
                  11.7.1785, an Körner
                  17.7.1785, an Schiller
                  7.8.1785, an Körner
                  ...
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*[Schiller an Huber.]
[Leipzig.] Vom blauen Engel. [17. April 1785.]

Endlich bin ich hier. Wenige Augenblicke noch, mein Bester, und ich eile in Ihre Arme. Zerstört und zerschlagen von meiner Reise, die mir ohne Beispiel ist, (denn der Weg zu Euch, mein Lieber, ist schlecht und erbärmlich, wie man von dem erzählt, der zum Himmel führt) bin ich, trotz meines innigsten Wunsches, nicht fähig, jetzt schon bei Ihnen zu sein. Aber ich bin doch mit euch, meine Besten, innerhalb der nämlichen Mauren, und das ist ja unendlich mehr Freude, als ich jetzt übersehen kann. Verschweigen Sie, mir zu Lieb, unsern Mädchen, daß ich hier bin. Wir wollen erst einen kleinen Betrug mit einander verabreden.

Dem Überbringer dieses Billets bestimmen Sie die Zeit, wann Sie für mich zu Hause sein wollen.

Unser Körner, hör ich in meinem Gasthof, soll auch noch hier sein. Ich bin voll Ungeduld.

Leben Sie wohl, Bester. Ganz der Ihrige

Schiller.

Ü    Þ

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