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               17.2.1803 an Humboldt
               18.8.1803 an Humboldt
               27.8.1803 an Schiller
               12.9.1803 an Humboldt
               22.10.1803 an Schiller
               2.4.1805 an Humboldt

XXXII.

Tegel, den 13 November 1795.              

   So leid es mir thut, liebster Freund, so werde ich Ihnen heute doch nur sehr wenige Zeilen senden können. Mein neulicher Fluß im Backen hat sich in das linke Auge gezogen und es so entzündet, daß mir alles Lesen und noch mehr das Schreiben untersagt ist. Ich kann mir nichts Unangenehmeres beim Eingang in den Winter denken, als eine Augenkrankheit, und bin daher dießmal folgsamer gegen den Arzt, als es sonst meine Art ist.

   Für das Horenstück meinen herzlichen Dank. Ich habe bis jetzt bloß die Elegie, aber diese von Neuem mehreremale gelesen. Sie enthält einen Schatz von Poesie, und auch für die schlechtesten Urtheiler habe ich bei ihr mehr Hoffnung. So etwas, dächte ich, könnte Niemand verkennen.

   Dem Reich der Schatten war sein Urtheil vorherzusagen. Es kann bei der jetzigen Stimmung der Leser nur für äußerst wenige gemacht seyn; auch kann es nur entzücken, oder gänzlich mißfallen. Mit der Elegie ist dieß anders. Sie muß auch dem noch gefallen, der in ihren eigentlichen Sinn nur wenig eindringt.

   Sie werden sich wundern, wenn Sie in Gentz Monatsschrift im November eine Pindarische Ode von mir von 500 Versen finden werden. Glaubte ich noch daran, daß ich den Pindar ganz übersetzen würde, so hätte ich sie nicht drucken lassen, da ich mit dieser, noch in Auleben gemachten Ode (Sie haben sie einmal gesehen) nicht ganz zufrieden bin. Allein ich bin so vom Uebersetzen abgekommen, daß ich deßwegen eher einwilligte. Früh die Horen, wußte ich, konnten Sie dieses Stück nicht brauchen. Fällt es Ihnen aber einmal in die Hände, so sehen Sie es doch an. Ich habe Vieles geändert.

   Mein Auge thränt so, liebster Freund, daß ich nicht weiter schreiben kann. Leben Sie herzlich wohl. Wie viel gäbe ich, um bei Ihnen zu seyn. Tausendmal Adieu!

H.              

   Gentz hat im October seiner Monatsschrift einen äußerst braven politischen Aufsatz gemacht, der Ihnen gewiß wegen der Strenge der Dedcution nicht wenig gefallen wird.

Ü   Þ

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