Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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               14.1.1793 an Schiller
               18.1.1795 an Schiller
               22.1.1794 an Schiller
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               29.12.1795 an Schiller
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               2.2.1796 an Schiller
               21.3.1796 an Humboldt
               27.8.1798 an Humboldt
               17.2.1803 an Humboldt
               18.8.1803 an Humboldt
               27.8.1803 an Schiller
               12.9.1803 an Humboldt
               22.10.1803 an Schiller
               2.4.1805 an Humboldt

III.

Auleben, den 7 December 1793.              

   Endlich, theurer Freund, habe ich Antwort von Biester und die Abschrift meines Manuscripts zurückerhalten. Er sagt mir, daß er, außer dem 5ten Abschnitt über den Krieg, noch den 8ten über Sittenverbesserung, und den 6ten über öffentliche Erziehung abdrucken lassen. Es thtu mir leid, daß es so viel geworden ist, allein ich erfuhr zu spät, daß Sie mir einen Platz in Ihrer Thalia vergönnen wollten, und er versichert, er habe es nicht mehr abändern können. Da ich nun das Manuscript wieder zurück habe, so bin ich bereit, die neue Durchsicht, und die Aenderungen, die mir noch nothwendig scheinen, nun anzufangen, ob ich gleich noch selbst nicht bestimmen kann, ob ich viel abändern werde. Indeß mache ich mich doch an die Arbeit, sobald ich nur von Ihnen, liebster Freund, Antwort erhalten habe. Um diese ersuche ich Sie aber jetzt recht herzlich, und sollten Sie selbst nicht Zeit haben, so bitten Sie ja wohl Lottchen, mir sie mit einigen Zeilen zu schreiben. Verzeihen Sie meine zudringliche Bitte. Aber Sie haben sich einmal so gütig für die Abhandlung interessirt.

   Was sagen Sie zu den Vorfällen am Rhein? Der Coadjutor berührt sie in seinem letzten Brief an mich nur kurz. "Sie haben mich gerührt", schreibt er mir, "aber nicht erschüttert."

   Caroline schreibt uns, daß Sie Lust zu einer Reise nach Paris haben. Wenn es Friede ist, und Sie uns mitnehmen wollen, so sind wir augenblicklich von der Partie. Ich wünschte auch sehr Paris wieder zu sehen, um zu bemerken, wie sich die Nation seit dem Anfange der Revolution verändert hat, und die Reisekosten verminderten sich für uns beide, wenn wir gemeinschaftlich reisten. Mein Wagen wäre auch recht bequem dazu.

   Ich habe vor einigen Tagen Ihren Kalender dieses Jahres erhalten, und zum Theil gelesen. Die Schilderung der Schlacht bei Lützen hat mich hingerissen. Sie ist unnachahmlich dargestellt.

   Lina umarmt Sie und Lottchen herzlich. Unsere Kleine ist wohl, und verspricht, sich auf der Pariser Reise recht artig und still aufzuführen.

   Leben Sie recht wohl, theurer Freund, und vergessen Sie nicht Ihren

H.              

Ü   Þ

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