Friedrich
Schiller

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Briefe von Friedrich Schiller

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            1798

Friedrich Schiller an Wolfgang von Goethe.

[Jena, 21. März. Mittwoch. 1798.]

Da ich Sie vor Abend nicht sehe so werde ich bis dahin in meinem Vierten Act suchen vorwärts zu kommen. Ich habe heute die Phaedra d Euripides, freilich nur nach einer sehr geistleeren Uebersetzung von Steinbrüchel gelesen, aber es ist mir doch unbegreiflich, wie leicht und obenhin dieser schöne Stoff behandelt worden ist.

Leben Sie recht wohl.

Sch.


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1 Goethe war vom 20. März bis 6. April in Jena.
Zu S. 364. Z. 20. In Steinbrüchels Übersetzung vgl. Arch. f. Littgesch. VII. 196 ff.

 
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